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Bikarbonat Puffer

Das Säure-Basen-Gleichgewicht des Blutes (pH) hängt also von der Menge des CO2 im Blut ab. Da wir Menschen auf Schwankungen des CO2 äußerst sensibel reagieren ist es wichtig, dass nicht gleich ein paar Atemzügen mehr oder weniger unseren pH-Wert beeinflussen.

Daher gibt es im Blut ein Puffer-System, das kurzfristige Ausschläge ausgleicht. Es handelt sich um das sog. Bikarbonat-Puffer-System.

Die grundlegende Formel: CO2 + H2O  steht im Gleichgewicht mit H2CO3,  das zu HCO3- + H+ zerfällt.

Ist der Puffer groß, kann ein Mensch lange beschleunigt atmen, ohne dass sich Auswirkungen auf den pH-Wert ergeben. Ist jedoch aufgrund von permanent beschleunigter Atmung der Puffer „leergeatmet“, führt bereits eine minimal stärkere Atmung zu Konsequenzen. Der CO2-Spiegel fällt ab, das Blut wird   alkalisch.

Ist der Bikarbonat-Puffer weitgehend leer, dann reichen kleine oder kleinste Anstrengungen (Treppensteigen, Aufregung, Freude, Angst) aus, um die Symptomatik (Panikattacke) auszulösen.

Siehe Wikipedia Artikel Bikarbonat-Puffer


Weitere Puffer

Die Atmung beeinflusst den pH-Wert am schnellsten. Das geht in Minuten,  manchmal sogar in Sekunden. Daneben kann die Niere sowohl H+ als auch HCO3- ausscheiden. Dazu benötigt sie jedoch Stunden oder Tage.

Schließlich puffern auch verschiedene Eiweißkörper im Blut den pH-Wert ab.