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Asthma, hyperreagibles Bronchialsystem und Reizhusten

Der  CO2-Wert hat auch eine ausgeprägte Wirkung auf die Bronchien. Je höher der CO2-Spiegel desto stärker entspannt die Bronchialmuskulatur. Umgekehrt führt eine Erniedrigung von Kohlendioxid zu einer Engstellung und Verkrampfung. Gleichzeitig wird die Schleimbildung gefördert.

Die Folge: Die freie Atmung ist behindert, Atemnot die Folge und dies veranlasst die Betroffenen schneller zu Atmen, was zu einer weiteren Absenkung des CO2-Spiegels führt.  Ein Teufelskreis.

Bei Asthma bronchiale leidet ein Teil der Patienten offenbar unter einem chronischen Hyperventilationssyndrom mit reduziertem Kohlendioxid-Werten im Blut. Nahe liegender Weise neigen diese Untergruppe auch häufiger unter Angst und Anspannung. Der Anteil der Patienten mit Asthma und erniedrigtem CO2 dürfte erheblich sein, allerdings schwanken die Zahlen in der Literatur erheblich.