
Häufig beginnen die Symptome mit einem Kribbeln (Ameisenlaufen) in den Fingern, Zehen und im Mundbereich. Gleichzeitig stellen sich Gefühllosigkeit, Zittern und Muskelschmerzen ein.
Später setzen dann Krämpfe der Muskulatur ein. Meist beginnt dies an den kleinen Fingern beider Hände („Pfötchenstellung“), später kommt es zum einem Anziehen der Arme, Strecken der Beine und einer Verkrampfung der Rückenmuskeln. Im Extremfall können Krampfanfall-ähnliche Zustände eintreten - jedoch keine (!) Bewusstlosigkeit.
Der akute Hyperventilationsanfall ist auch biologisch ein dramatisches Ereignis. Die Atmung steigert sich bis auf 500% der Norm. Gleichzeitig fällt der Spiegel von Kalium, Magnesium und Kalzium deutlich ab. Dies führt zur einer allgemeinen Über-Erregbarkeit der Nerven. Welche Beschwerden nun auftauchen, hängt vom individuellen „wunden Punkt“ ab.
Mit dem Abfall des CO2 Spiegels wird gleichz Hirndurchblutung vermindert. Kopfdruck oder Kopfschmerzen sind die Folge.
Die bei der Hyperventilation auftretenden Schmerzen in der linken Brustwand werden von den Betroffenen entweder als stechender Schmerz oder als dumpfes Druckgefühl hinter dem Brustbein oder der linken Brustwand erlebt. Daneben tritt vermehrtes Herzklopfen auf.
Zahlreiche Magen-Darm-Beschwerden können auftreten: Völlegefühl, Magenbeschwerden, Blähungen, vermehrte Darmgeräusche, Durchfall oder andere Beschwerden, die an einen Reizdarm erinnern.
Schwindel, Benommenheit, „Mattscheibe“, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Wetterfühligkeit, Schwitzen, Frieren, kalte Hände und Füße, Harndrang auch das prämenstruelle Syndrom wird durch erniedrigten CO2-Spiegel verstärkt.

Engegefühl im Brustbereich, Kloßgefühl im Hals, Beklemmungsgefühl, unangenehmes Gefühl im Hals, Gefühl keine Luft zu bekommen, Gähnen, Seufzen, Reizhusten, zu schnelles Atmen.
Angst vor Herzinfarkt, Angst vor Erstickung, Angst umzufallen, Panik.