Langfristige Therapie und Prophylaxe

Multimodale Therapie hilft, wieder Sicherheit und Selbstvertrauen aufzubauen

Der akute Hyperventilationsanfall benötigt meist nur die einfach Rückatmung. Langfristig liegt die Problematik häufig darin, die Angst vor weiteren Anfällen zu nehmen und mögliche auslösende Beschwerden und Erkrankungen zu behandeln.

Beim chronischen Hyperventilationssyndrom ist meistens eine komplexere Therapie nötig, um die Symptomatik dauerhaft zu bessern. Dabei ist es hilfreich sowohl einzelne körperliche Beschwerden (Verspannungen, Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden) als auch Schlafstörungen, Ängste oder Erschöpfungsgefühle zu behandeln.

Gleichzeitig richtet sich die Therapie gezielt auf eine Veränderung der Atmung: Förderung der Bauchatmung, ruhigeres Atmen, Training der Atmung mit Luftanhalten, Entspannungsverfahren usw.. 

Wie sich eine entsprechende multimodale Therapie gestaltet hängt vom Einzelfall ab. Details finden sich bei der Darstellung von multimodalen Therapieverfahren, die von Entspannung und Gesprächen bis zu Physiotherapie und Massagen reichen.