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Fehlregulation

Die Ursache der Beschwerden liegt also in einer fehlenden Balance zwischen der Produktion von Insulin und Glukagon. (Dies ist vereinfacht, da noch andere Hormone ein Rolle spielen.)

 

Es wird:

• zuviel und zu schnell Insulin produziert und

• zu wenig oder zu langsam Glukagon freigesetzt!

 


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Therapie als Ursache der Beschwerden

Schnell verfügbare Kohlenhydrate: Therapie und Ursache der Beschwerden

Gelegentlich tritt Heißhunger und Schwäche bei vielen Menschen auf. Ein Problem wird er erst durch die Maßnahmen, die man zu seiner Bekämpfung einsetzt!

 

Die natürliche Reaktion auf den Heißhunger heißt „essen“. Nichts hilft so gut, wie ein Stück Schokolade. Dann schießt der Blutzuckerspiegel wieder nach oben und alle Symptome sind verschwunden.

 

Doch diese Therapie hat einen gravierenden Nachteil: Der Blutzucker wird nicht nur durch Insulin gesenkt, sondern auch durch Glukagon angehoben. Würde man ein wenig warten, dann würde dieses Hormon für einen Anstieg auf den normalen Wert sorgen.

 

Die schnelle Zufuhr von Zucker bei Heißhunger verdrängt diese natürliche Gegenregulation. Die bewusste Nahrungszufuhr hat die „automatische“ Steuerung ersetzt.

 

Man kann sich das Ganze als „Trainingsmangel“ vorstellen: Die automatische Anhebung des Blutzuckers ist nun weniger gefordert. Und mit diesem „Trainingsmangel“ wird das System immer unzureichender. Die Unterzuckerungen treten jetzt häufiger auf, sind unangenehmer und die Betroffenen sind immer mehr auf die bewusste Zufuhr von Süßem angewiesen.

 


Teufelskreis

Mit der Zeit entsteht ein fataler Teufelskreis:

Da die körpereigene Anhebung des Blutzuckers immer unzureichender wird, sind die so geplagten Menschen immer häufiger gezwungen, mit Zucker bewusst gegenzusteuern. Und weil sie das tun, wird die Regulation immer schlechter.

 


Folge: Angst

Viele Betroffenen bekommen erhebliche Angst vor der Symptomatik. Dies ist verständlich, da sie befürchten müssen, zu stürzen oder gar das Bewusstsein zu verlieren.

Die Angst verstärkt nur die Symptomatik, da man nun besorgt darauf achtet, dass ja keine Unterzuckerung auftritt. Lieber zu früh als zu spät etwas gegessen, so lautet häufig die Devise. Das kann nicht nur zu Übergewicht führen, sondern die natürliche Regulation erlahmt vollends.

 

Am Ende traut man sich nicht mehr ohne Essen in der Hand- oder Hosentasche aus dem Haus, fühlt sich verunsichert und ängstlich, da irgendetwas mit dem eigenen Körper nicht zu stimmen scheint. Doch was das ist, bleibt unklar.

 


Analogie

Nach längerer Bettruhe haben fast alle Menschen Schwindel beim Aufstehen.

Vielleicht lässt sich die Störung am besten so vergleichen:

Ist man gezwungen, für einige Tage im Bett zu liegen, leidet man beim Aufstehen unter Schwindel. Das betrifft fast alle Menschen.

Kommt man nun mit messerscharfer Logik zu dem Schluss, dass man das „Aufstehen“ nicht „verträgt“, dann wird die Symptomatik kaum besser werden...