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Symptome

Erhöhte Sensibilität

Hauptsymptom ist die allgemeine Überempfindlichkeit auf Gerüche und chemische bzw. natürliche Substanzen. Oft werden Gerüche, die andere nicht stören, als eklig empfunden („Kakosmie“).

Doch daneben gibt es zahlreiche Nebensymptome, die ebenfalls auf eine erhöhte Sensibilität hindeuten und große Überschneidungen zum Fibromyalgiesyndrom aufweisen:

Diffuse Schmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Magen-Darm-Beschwerden, Reizdarm, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Herzrasen, Atembeschwerden, allgemein Reizbarkeit, Nervosität, Depressivität, Ängstlichkeit, Schreckhaftigkeit, Leistungsminderung, Erschöpfung und Müdigkeit.  


Selten Allergie

Die meisten Betroffenen und viele Ärzte denken an eine mögliche Allergie als Ursache. Selbstverständlich kann eine Allergie vorhanden sein.

Doch in vielen, ja den meisten Fällen, taugt diese Erklärung nicht so recht. Es liegt vielmehr eine erheblich gesteigerte Sensibilität vor, die mit Allergie wenig zu tun hat.

Auf den folgenden Seiten, werde ich mich vor allem auf die Geruchsempfindlichkeit konzentrieren. Allerdings treffen die Aussagen in analoger Form auch meist auf andere Formen der Überempfindlichkeit zu. 


Häufiges Missverständnis

Im Blut findet sich meist kein Hinweis auf eine klassische Allergie

Viele schwer betroffene Menschen leiden erheblich unter der Symptomatik. Sie leiden aber auch darunter, nicht ernst genommen zu werden. Für sie ist es dann meist eine Erleichterung, wenn zumindest eine Allergie gefunden wird, damit das „Kind endlich einen Namen“ hat.

Doch auch wenn keine Allergie vorhanden ist, sind die Beschwerden überaus real und auf keinen Fall „eingebildet“. So ähnlich wie eine Migräne zwar nicht im Röntgenbild zu sehen ist, aber leider echte Schmerzen bereitet.

Die Beschwerden sind auch nicht alleiniger Ausdruck einer seelischen Erkrankung, sondern am ehesten als funktionelle Störung zu begreifen, ähnlich einer chronischen Schmerzerkrankung.