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Sensitivierung

Rechtzeitiges Erkennen steigert die Überlebenschancen

Was führt nun zu einer Senkung der Geruchsschwelle?

Führt man sich die Funktion des Geruchssinnes vor Augen, dann überrascht es nicht, dass Angst und Bedrohungsgefühle uns besser riechen lassen. Bei einer Studie konnte gezeigt werden, dass leichte Elektroschläge, die Geruchssensibilität um 70% verbessern. Der Hintergrund dürfte in unserer Stammesgeschichte liegen: Menschen im Urwald hatten bessere Überlebenschancen, wenn sie in Gefahrensituationen den Tiger frühzeitig rochen.

Angst und Geruch sind gepaart. Bei verschiedenen Untersuchungen konnte auch gezeigt werden, dass wir am Schweißgeruch wahrnehmen können, ob jemand aus Angst oder aus Anstrengung schwitzte.

Und schließlich macht Hunger den Geruchssinn empfindlicher, wie jeder weiß, der ein paar Tage gefastet hat. Man kann dann kaum an einer Bäckerei oder Metzgerei vorbeigehen, ohne dass das Wasser im Mund zusammenläuft - so verführerisch sind die Düfte. Oder einfacher: Hunger ist der beste Koch!

 


Weitere Faktoren der Sensitivierung

Schlafstörungen verstärken die allgemeine Reizempfindlichkeit

Aus meiner klinischen Erfahrung sehe ich folgende weitere Faktoren, die zu einer abnormen Geruchsempfindlichkeit führen.