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Ursachen

Dauerstress als einer der Faktoren der Hyperakusis
  • Am häufigsten dürfte eine Fehlverarbeitung von Schalleindrücken sein. Die Reize werden nicht ausreichend gefiltert. Kurz, die Reizschwelle für die Signale ist gesenkt. Diese Art der Fehlverarbeitung dürfte vor allem bei Fibromyalgie, Migräne, Depressionen und Angsterkrankungen vorliegen.
  • Paradox wirkt die erhöhte Lärmempfindlichkeit von Schwerhörigen. Bei Hörgesunden werden leise Geräusche automatisch verstärkt, während zu laute gedämpft werden. Das Phänomen wird als „Recruitement“, also eine Art „Lautheitsausgleich“, bezeichnet. Beim Schwerhörigen fällt dieses Recruitement aus. Sie verstehen dann sowohl die leise Sprache nicht („Sprich bitte lauter“) und empfinden auf Grund des Ausfalls des Recruitements die laute Sprache als unangenehm („Schrei doch nicht so“).
  • Auch weitere Erkrankungen können zur Hyperakusis  führen: Tumore, bestimmte Medikamente, Migräne, neurologische Erkrankungen, Epilepsie, Tinnitus und beim meist einseitigen Ausfall des Stapedius-Reflexes, einem Schutzmechanismus, bei dem der Steigbügel im Mittelohr zum Schutz vor lauten Geräuschen weggekippt wird.