Einige Menschen leiden unter einer abnormen Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht, med. „Photophobie“. Manche Betroffene können ohne Sonnenbrille das Haus nicht verlassen. Selbst bei bedecktem Himmel bereitet ihnen helles Licht Schmerzen.
Verzichten diese Personen auf eine dunkle Brille, löst dies Kopfschmerzen und manchmal Migräne aus.

Die Ursachen der erhöhten Lichtempfindlichkeit sind nicht ganz geklärt. Es wird vermutet, dass vermehrte Nervenimpulse aus Nervus opthalmicus („Augapfelnerv“, gehört zum Trigeminus) im Hirnstamm einen Teil der Sehbahn in einen Zustand erhöhter Erregbarkeit versetzen.
Solche vermehrten Impulse aus dem Trigeminus (ein wichtiger sensibler und motorischer Nerv des Gesichtes) können durch verschiedenartige spezifische Erkrankungen im Bereich des Gesichts und Gehirns ausgelöst werden. Bei Fibromyalgie liegt jedoch meist wohl eine unspezifisch erhöhte Reizbarkeit vor, die zu der abnormen Empfindlichkeit führt.
Verstärkt wird die Photophobie durch vermehrte Schmerzen, Schlafmangel und Stress.
Erkrankungen, die mit Lichtempfindlichkeit einhergehen:

Als Therapie - das liegt nahe - werden die Betroffenen automatisch eine Sonnenbrille aufsetzen und Sonnenlicht meiden. Doch wie immer ist die Meidung eine schwierige Lösung. So gewöhnt man sich an die geringere Lichtintensität und die Symptomatik etabliert sich dauerhaft.