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Vorwiegend (Schleuder-)Trauma

Ein "banaler" Auffahrunfall kann manchmal langwierige Folgen haben.

Im Anschluss nach einem sog.  Schleudertrauma, z.B. nach einem Auffahrunfall, haben viele Menschen Nacken-, Kopf- und Schulterschmerzen. Nach etwas Schonung und mit Hilfe einiger Schmerztabletten, Wärme oder Massagen lassen die Beschwerden nach.
Bei einem Teil der Patienten ist dies jedoch nicht der Fall. Im Gegenteil, die Symptome nehmen im Verlauf von Wochen und Monaten in raschem Tempo zu und breiten sich über den gesamten Körper aus. Nach wenigen Monaten hat sich das Vollbild eines Fibromyalgiesyndroms entwickelt.


In der Wissenschaft ist umstritten, ob ein Schleudertrauma tatsächlich die Ursache für ein FMS sein kann. Nach meiner persönlichen Erfahrung zweifele ich nicht daran. Zumindest kann es der Auslöser sein kann, also vielleicht der Tropfen, der das sprichwörtliche Fass zum überlaufen brachte.


Analoges gilt auch für andere, schwere körperliche oder seelische Verletzungen,  bei denen ein einmaliges Ereignis in eine generalisierte Schmerzerkrankung mündet.