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Training und Muskelaufbau

Fibromyalgie-Patienten machen vor allem eine Erfahrung beim körperlichen Training: Schmerzen, Schmerzen und nochmals Schmerzen! Und dies entweder gleich bei der Belastung oder – noch häufiger – in der Nacht und dem Tag danach.

 Dennoch ist ein Muskelaufbau sinnvoll und notwendig. Insbesondere wenn dies mit Muskellockerung kombiniert wird.


Galileo

Galileo 2000

Wir führen in unserer Praxisklinik ein spezielles Training mit dem Galileo-System durch.

Es handelt sich um ein wissenschaftlich ausgezeichnet untersuchtes System, mit dem man in sehr effektiver Weise die Muskulatur aufbauen , die Koordination verbessern, Muskulatur lockern, den Beckenboden und die Rückenmuskulatur kräftigen kann.

Diese Form des Trainings können auch schwer beeinträchtigte Schmerzpatienten ausgezeichnet absolvieren.

 

 


Wie wirkt das Galileo-System?

Das Grundprinzip ist einfach: Sie stellen sich auf eine Wippe, die sich mit einer Frequenz zwischen 5 und 30 Mal in der Sekunde auf- und abwärts bewegt. Die Bewegungshöhe ist gering und beträgt maximal 1 cm. Dies ist nicht belastend. Wer unsicher ist, kann sich zusätzlich an einem breiten Haltebügel festhalten.

 


Was müssen Sie tun?

Das Galileo-Training funktioniert nach einem völlig anderen Grundprinzip als das normale Hanteltraining. Die Schwingungen aktivieren Dehnreflexe, ähnlich wie beim Schlag unterhalb des Kniegelenks mit dem Reflexhammer.

Sie müssen gar nichts tun. Wenn Sie auf dem Gerät stehen, bewegt sich eine Wippe. Allerdings gleichen Sie völlig automatisch die Bewegung aus. So kommt es zu einem rhythmischen Wechsel von Anspannung und Entspannung der Muskulatur.

 

Je nach eingestellter Frequenz werden in der Muskultur sog. „Dehnreflexe“ in langsamer oder rascher Folge ausgelöst. Solche Dehnreflexe löst der Arzt beispielsweise mit dem Reflexhammer aus. Sie werden aus dem Rückenmark heraus gesteuert und unterliegen nicht unserer willentlichen Steuerung.

 

Somit handelt es sich bei diesem Training um eine grundsätzlich andere Form der Belastung im Vergleich zu klassischen Trainingsmaßnahmen.

 


Was bewirkt das?

Durch das Training kommt es zu fühlbaren und sichtbaren Muskelbildung.

Angenommen Sie trainieren eine Minute bei 25 Hertz (also 25 Schwingungen in der Sekunde), dann ziehen sich die Muskeln 1500 Mal in dieser Minute zusammen und entspannen sich erneut.

 

Bei einem 5-Minuten-Training kommen Sie auf 7500 Zyklen! Solche Zahlen sind in einem normalen Training im Fitness-Studio nur in einem etwa einstündigen Training (oder länger) erreichbar.

 


Besondere Eignung

Das Galileo-Training eignet sich besonders für Patienten, die lange, z.B. auf Grund von Schmerzen, nicht mehr körperlich trainieren konnten. Im Gegensatz zum Sport im Fitness-Studio ist das Training kaum belastend und kann auch von Menschen mit sehr geringer Leistungsfähigkeit durchgeführt werden.

 

Besonders eignet sich dieses Training z.B. für Patienten mit Fibromyalgie-Syndrom, chronischen Rückenschmerzen oder chronischen Verspannungen.

 

Sehr effektiv kann auch der Beckenboden bei Blasenschwäche gestärkt werden.

 

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Behandlung und Vorbeugung der Osteoporose, der Sturzprophylaxe und des Schwindels.

 


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