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Wirkungsweise

Die meisten Patientin kommen gut gelaunt aus der tiefen Kälte

Der Unterschied zwischen der normalen Raumtemperatur und den Minusgraden in der Kammer beträgt etwa 100° Celcius. Die Wirkung der GKT beruht daher auf der plötzlichen, schockartigen Abkühlung der Haut. Der Körper selbst bleibt jedoch während der kurzen Aufenthaltsdauer von 1-4 Minuten unverändert warm. Bei Messungen fand man eine Absenkung der Körpertemperatur von weniger als einem halben Grad.

Noch größer sind die Temperaturunterschiede, wenn man vor – wie bei uns üblich – in eine Wärmekammer (Infrarotkammer) geht.


Was bewirkt die Kältekammer?

Die GKT führt zu einer Reihe von positiven Veränderungen, die teils reflektorisch über Nervenbahnen, teils biochemisch über eine Beeinflussung bestimmter Neurotransmitter entsteht.

• Bereits nach ca. einer halben Minute Aufenthalt kommt es zu einer Schmerzreduktion sowie zu einer Zunahme der Beweglichkeit und des Wohlbefindens. Diese Wirkung beruht vermutlich auf einer Beeinflussung der Schmerz- und Temperaturrezeptoren der Haut, die über Reflexbögen im Rückenmark zu einer Herabsetzung des Muskeltonus und zu einer Gelenkentlastung führen.

• Gleichzeitig kommt es zu einer Herabsetzung der Nervenleitgeschwindigkeit sowie einer positiven Einwirkung auf bestimmte Nervenfasern (Gamma-Motoneuronen). Diese Tatsache bewirkt beispielsweise bei einer akuten Lumbalgie (Hexenschuß) eine sofortige Schmerzentlastung, was bei einem Teil der Patienten zu einer spontanen Symptomfreiheit führt.

• Misst man die biochemischen Veränderungen, so kann man eine vielfältige günstige Veränderung von Neurotransmittern feststellen (z.B. Serotonin). Es kommt hierbei zu sehr komplexen Einwirkungen auf das periphere und das zentrale Nervensystem, deren Einzelheiten bisher nur z.T. bekannt sind. In der Summe bedeutet das eine "Umstimmung" des Körpers mit einer Zunahme an Vitalität und Wohlbefinden.

• GKT hat schließlich eine intensiven Einfluß auf das Immunsystem. Aus Messungen der Lymphozyten-Subpopulationen (bestimmte weiße Blutkörperchen) und Zytokine (Gewebshormone) ist bekannt, dass es zu einer Verbesserungen der Abwehrlage bei gleichzeitiger Dämpfung von überschießenden Entzündungsreaktionen kommt. Dies ist besonders bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen und Störungen der Immunabwehr bedeutsam.