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Psychotherapeutische Hilfe

Psychotherapie im engeren Sinn, also Gespräche mit einem ausgebildeten Fachmann können eine große Hilfe sein. Das gilt besonders dann, wenn der Betreffende sich mit dem Krankheitsbild auskennt. Im Dialog mit dem Therapeuten ist es möglich, die seelischen Anteile der Fibromyalgie zu bearbeiten. Persönliche Empfindsamkeiten können erkannt, übertriebene Anspannungen und übertriebenes Verantwortungsgefühl abgebaut und neues Selbstbewußtsein erlangt werden. So verbessert sich nicht nur die Stimmungslage, auch die Schmerzen werden dadurch erträglicher.

 Doch leider ist das nicht immer so. Fibromyalgie-Patienten machen manchmal auch schlechte Erfahrungen mit den Seelen-Spezialisten. Wenn ein Psychotherapeut das Krankheitsbild nicht kennt, wird er dazu neigen, alle Beschwerden auf die Psyche zurückzuführen. Dann werden die Gespräche mühsam, der Patient fühlt sich nicht verstanden. Häufig hat der Kranke dann den Eindruck, der Therapeut wolle ihm die Einsicht geradezu aufdrängen, daß etwas mit ihm nicht stimme. Diese Art der Behandlung führt eher zur Verschlechterung des Krankheitsbildes, da sie den Patienten noch mehr von seinem angeschlagenen Selbstbewußtsein rauben.

 

 Wenn Sie also eine Psychotherapie beginnen möchten, lassen Sie sich bei der Auswahl des Therapeuten ein wenig Zeit. Es ist durchaus üblich, mehrere Vorgespräche zu führen, bis Sie den Eindruck haben, die richtige Person gefunden zu haben.