Header


Suche

 

Kälte

Keine gute Zeit für Fibromyalgie Patienten

Die meisten Fibromyalgie-Kranken schätzen Wärmeanwendungen sehr, da sie sehr zum Frösteln neigen. Doch kann auch mit Kälte ein überaus positiver Effekt erzielt werden. Dies gilt vor allem bei akuten Entzündungen. Je unvermittelter ein Symptom aufgetreten ist, desto günstiger kann es mit Kälte therapiert werden. Sie kennen das alle von Sportverletzungen. Kaum hat sich ein Fußballer verletzt, ist bereits der Masseur bei ihm, und behandelt ihn mit Kältespray. Das wirkt dann wirklich Wunder.

 Die Fibromyalgie ist keine Entzündung. Daher kann man mit den üblichen Eispackungen meist wenig erreichen. Im Gegenteil, die Schmerzen in der Muskulatur nehmen noch zu. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Vor allem im Bereich der Nervenaustrittspunkte im Nackenbereich oder an den Schläfen, wirkt ein Kältepack sehr angenehm. Durch die intensive Kälte kommt es zu einem Abschwellen und damit einer Entlastung der bedrängten Nerven.

 Experimentieren Sie, ob Kälte Ihnen einen Vorteil bringt. Die Anwendung ist einfach. Am praktischsten sind kleine flüssigkeitsgefüllte Plastikbeutel, die es in der Apotheke als Kältepack zu kaufen gibt. Diese lagern Sie dann einige Zeit im Tiefkühl- oder Eisfach Ihres Kühlschranks. Sie können jedoch auch ein feuchtes Handtuch einfrieren. Bringen Sie es zuvor in die Form, in der Sie es dann auf die entsprechende Körperpartie (z.B. Nacken) legen möchten. Auch ein Eisbeutel hat sich bewährt.

 Leider wird diese Art der Kälte leicht unangenehm und nach kurzer Zeit als schmerzhaft empfunden. Wickeln Sie deshalb den Eispack oder Eisbeutel in ein Handtuch ein.

zurück                                                                              weiter