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Lymphödem

Ein weiteres außerordentlich lästiges Symptom für Frauen sind ausgeprägte Wassereinlagerungen und Schwellungen, die um die Augen, in Fingern und Sprunggelenken, in Brust und Unterleib auftreten können. Es handelt es sich in aller Regel hierbei nicht um ein Versagen der Nierenfunktion, sondern um Lymphödeme.

Siehe auch die umfangreiche Darstellung des Lipödems


Was ist ein Lymphödem

Mehrere Millionen Frauen in Deutschland leiden an kaum beachteten Beschwerden: Schwellungen, Schmerzen und einer Einschränkung des Wohlbefindens ohne Grund. Morgens wachen Sie auf und blicken erstaunt in den Spiegel. Sie sehen im Gesicht so verschwollen aus, das man glauben könnte, sie hätten die Nacht über gezecht. Die Lieder sind dick, Tränensäcke hängen durch, Wangen angeschwollen, viele Betroffene erkennen sich selbst kaum wieder.

 Gleichzeitig sind die Finger so dick, dass ein Ring, sofern man ihn angelassen hat, am Morgen nicht vom Finger geht. Oft werden die Hände taub und der Neurologe spricht von einem Carpaltunnel-Syndrom. Doch das ist nicht alles: Bei manchen Frauen, es sind vor allem Frauen betroffen, spannen bereits morgens die Beine. Bei anderen tritt das erst im Laufe des Tages auf: spannende, schwere Bein, die Söckchen schneiden am ein, in schwereren Fällen kommt man abends nicht in die Schuhe hinein, die man morgens noch mühelos anziehen konnte.

 Dann können auch Taubheitsgefühle in den Beinen vorhanden sein, man geht wie „auf Eiern“ (Tarsaltunnel-Syndrom).

Blaue Flecken treten nicht nur an den Beinen vermehrt auf, sondern auch sonst am Körper, ohne dass man sich an irgendeinen Stoß erinnern könnte.

 Rätselhafte Gewichtsschwankungen machen den Frauen zu schaffen. Im Laufe des Tages kann das Gewicht um mehrere Kilo steigen oder fallen. Besonders deutlich ist die Gewichtszunahme vor der Periode, da werden alle Symptome erheblich schlechter, die Haut fühlt sich an, als wolle sie platzen und man fühlt sich elend, gespannt, reizbar und gleichzeitig depressiv.

 Vor allem aber: Arme, Beine und Nackenregion werden zunehmend schmerzhaft und berührungsempfindlich. Es ist, als ob die Haut zu eng sei.

 Viele Betroffene suchen dann ärztliche Hilfe: In der Regel wird man auf Herz und Nieren untersucht. Doch es findet sich weder eine Herzschwäche noch ein Nierenleiden. Dann fällt der Verdacht auf die Venen, doch auch dieser Befund erklärt die Beschwerden nicht.

 Meist findet sich erst nach langem suchen die richtige Diagnose: idiopathisches oder auch zyklisch idiopathisches Ödem, was so viel heißt wie Schwellung, deren Ursache man nicht kennt.