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Therapieproblematik

Im Erstgespräch mit Fibromyalgie-Patienten wird vor allem eines schnell deutlich. Ist bereits der Weg zur Diagnosestellung ein Weg voller Irrungen, der im Durchschnitt 6-7 Jahre in Anspruch nimmt, erweist sich die Therapie gleichfalls als eine Kette von Misserfolgen.

Fast ohne Ausnahme berichten die Betroffenen über enttäuschende Erfahrungen mit der Medizin.


Klassische Misserfolge

Viele Patienten haben eine Ärzteodyssee hinter sich und können dicke Befundordner vorlegen. Typischerweise teilen sie folgende Erfahrung:

• Klassische Massagen verschlechtern die Beschwerden, statt sie zu verbessern

• Medizinische Trainingstherapie oder Fitnesstraining im Sportstudio führt zu anhaltenden Muskelschmerzen vor allem in der folgenden Nacht.

• Analgetika/Antirheumatika haben keine oder nur geringe Wirkung.

• Antidepressiva führen in der üblichen antidepressiven Dosierung zu massiven Nebenwirkungen, die meist zum Absetzen der Medikamente führen.

• Nebenwirkungen treten in hohem Maße auf („alles, was auf dem Beipackzettel steht“)

• Die Mehrzahl der Betroffenen vermutet, dass die Beschwerden nicht in erster Linie seelische Ursachen hat, sondern umgekehrt die vorhandene Depressivität Folge der chronischen Schmerzen ist.

• Psychotherapien und psychosomatische Rehakliniken haben leider nur wenig positive Auswirkung auf die Schmerzen.

• Auf Fibromyalgie spezialisierte Fachkliniken bzw. ambulante Zentren erzielen die besten Ergebnisse.