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Arbeitsunfähigkeit

Bettruhe macht Fibromyalgie leider nicht besser

Fibromyalgie macht oft so heftige Beschwerden und Abgeschlagenheit, dass vorübergehend nicht gearbeitet werden kann. Dann ist es sinnvoll, einige Tage zu Hause zu bleiben, um sich auszukurieren. Ist die Beeinträchtigung jedoch stärker, muss man bedenken, dass die Beschwerden sich nicht von alleine auflösen. Während eine Grippe auch ohne Therapie nach 14 Tagen abgeklungen ist, hilft das reine Abwarten bei Fibromyalgie meist nicht. Dann geht wertvolle Zeit ins Land und irgendwann sind sechs Wochen vorbei, in denen der Arbeitgeber den Lohn fortzahlt.


Lohnfortzahlung

So üppig fällt das Arbeitslosengeld selten aus

Im Anschluss an diese Zeit springt die Krankenkasse mit Krankengeld ein. Dieses wird über einen Zeitraum von 78 Wochen bezahlt. Der Zeitraum beginnt mit dem ersten Tag der Erkrankung wegen einer bestimmten Krankheit innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren. Ist man drei Jahre lang wegen der gleichen Krankheit weniger als 78 Wochen krank, hat man erneut Anspruch auf 78 Wochen Krankengeld.


Arbeitslosigkeit

Eben noch unersetzlich - doch jetzt heißt es: was tun ohne Job!

Immer wieder kommt es vor, dass auch in dieser Phase keine erfolgreiche Therapie erfolgt. Dann empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Vier Wochen vor Ende der Zahlung des Krankengeldes meldet man sich beim Arbeitsamt als arbeitslos, falls man in den letzten drei Jahren mindestens ein Jahr Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hat. Gleichzeitig verzichtet der Arzt auf weitere Bescheinigungen der Arbeitsunfähigkeit.

 

Das Arbeitsamt überprüft nun, welche Tätigkeit überhaupt noch ausgeübt werden kann. Kommt es zum Ergebnis, dass man länger als 15 Std. dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, dann zahlt es ein (evtl. gemindertes) Arbeitslosengeld. Falls dies nicht der Fall ist, sollte ein Rentenantrag gestellt werden. Das Arbeitsamt zahlt dann einen vorläufigen Betrag bis zur Rente.