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Fibromyalgie und Seele

Die Fibromyalgie ist keine seelisch bedingte Erkrankung!

Andererseits heißt dies nicht, daß seelische Faktoren bei der Krankheit keine Rolle spielen würden. Eine Erkrankung, die so tief in das Alltagsleben eingreift, hat natürlich auch Folgen für die Psyche. So wie die meisten chronischen Krankheiten löst auch die Fibromyalgie häufig Bedrücktheit, Trauer oder Depressionen aus. Daraus resultierend wirkt sich das Stimmungstief wieder verschlechternd auf die Fibromyalgie aus.

Wir haben es also mit einem komplexen Regelkreis zu tun, an dem die seelische Verfassung - neben vielen anderen Faktoren - zwar beteiligt, jedoch nicht die alleinige Ursache der Erkrankung ist!

Da die Fibromyalgie meist mit ausgeprägten Stimmungsschwankungen einhergeht, taucht immer wieder die Frage auf, ob es sich bei der Erkrankungen vielleicht um eine spezielle Art der Depression handelt, um eine sog. "larvierte" (verkleidete) Depression. Bei dieser Form der Depression steht nicht die Verstimmung im Vordergrund, sondern eine Vielfalt körperlicher Beschwerden: Kopf- und Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Herzbeschwerden und viele andere der Symptome, die Sie bereits als begleitende Beschwerden bei der Fibromyalgie kennengelernt haben.

Hier ist eine Abgrenzung in der Tat schwierig. Besonders gilt dies bei Patienten, die bereits früher zu depressiven Stimmungslagen neigten und nun Zeichen einer Fibromyalgie zeigen.

 

 

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