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Kosten

Direkte und indirekte Kosten für das Fibromyalgie Syndrom sind erheblich

Was eine Fibromyalgie in Euro und Cent kostet, ist nur ungefähr bekannt. Aus den USA stammt eine Angabe, daß die reinen Kosten für Arzt und Arzneimittel bei etwa 1000 Dollar pro Jahr und Patient liegen. Diese Angabe läßt jedoch die enormen Folgekosten außer Betracht. Rechnet man auch alle indirekten Kosten wie Arbeitsausfall, Rentenzahlungen usw. hinzu, kommt man auf Schätzungen, die sich auf zwei bis sechs Promille des Bruttosozialproduktes belaufen. In absoluten Zahlen heißt das: 2 bis 5,5Milliarden € allein für die alten Bundesländer in Deutschland.

 


Kostenschätzung im Detail

Das derzeitige Wissen über die Kosten der Fibromyalgie ist leider noch lückenhaft. Dies hat mehrere Gründe:

Das Krankheitsbild wird vergleichsweise selten diagnostiziert, da das Wissen in der Ärzteschaft noch wenig verbreitet wird.

In der Statistik der Krankenkassen ist die Diagnose "Fibromyalgie" bzw. "generalisierte Tendomyopathe" somit praktisch nicht existent.

Wegen der Vielgestaltigkeit der Symptomatik erscheint die Fibromyalgie unter völlig unterschiedlichen Diagnosen in den verschiedensten Fachdisziplinen. (z.B. Neurologie: Migräne, Gynäkologie: Prämenstruelles Syndorm, Orthopädie: Lumalgie, Innere Medizin: Reizdarm, Psychotherapie: Psychovegetative Dysfunktion, Urologie: Reizblase usw.)

Somit entsteht der Eindruck, die betroffenen Patienten/Patientinnen würden unter einer Vielzahl von jeweils unabhängigen Krankheiten leiden, was jedoch nicht der Fall ist.

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