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Die Abgrenzung zu anderen Syndromen ist ausgesprochen unscharf. Welche Diagnose schließlich gestellt wird, hängt nicht selten davon ab, zu welchem Arzt ein Patient gelangt. Ein Internist wird eher von einem „Reizmagen-„ oder „Reizdarmsyndrom“ sprechen, ein Gynäkologe von einem „prämenstruellen Syndrom“, ein Psychiater von einer „Depression“ oder „somatoformen Störung“, ein Schmerztherapeut von einem „chronischen Schmerzsyndrom“ ein Umweltmediziner von „multipler chemischen Sensibilität“ oder einem „chronischen Erschöpfungssyndrom“ usw. Auch das „Golf-Kriegs-Syndrom“ und bestimmte Formen körperlicher oder seelischer Traumatisierung sind diesem Zusammenhang zu nennen.


Tatsächlich sind die genannten Beschwerdebilder inhaltlich recht ähnlich und beruhen wahrscheinlich im Kern auf parallelen physiologischen und psychologischen Veränderungen.