
Bis vor kurzem hat es durchschnittlich noch 5-7 Jahre gedauert, bis ein Fibromyalgiesyndrom korrekt diagnostiziert worden ist. Zum Glück ist diese Zeitspanne in den letzten Jahren kürzer geworden.
Dennoch: Jedes Jahr, das verstreicht ist zu lange, da die Krankheit weiter chronifiziert, d.h. die Beschwerden sich weiter ausbreiten und damit nicht nur unnötiges Leid verursachen sondern auch schwerer zu behandeln sind.
Daher ist es von enormer Bedeutung zu wissen, wie man diese Erkrankung sicher diagnostizieren kann.
Das American College of Rheumatology, hat 1990, dazu Vorschläge gemacht, die lange Zeit das einzige Kriterium für die Diagnose waren. 2010 wurden neue Vorschläge erarbeitet, die vor allem die Bedeutung der Tenderpoints relativierten.
Gleichzeitig liegt für Deutschland eine S3-Leitlinie vor, die 2008 erarbeitet und 2011 auf den neuesten Stand gebracht wurde.