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(Fast) nur Schlafen im Bett

Legen Sie sich nur zum Schlafen ins Bett! Lesen, Essen, Arbeiten und Fernsehen sollten Sie dort tunlichst meiden. Wälzen Sie sich auch nicht stundenlang im Bett herum, wenn Sie keinen Schlaf finden können. Es hilft nicht, sondern trägt nur dazu bei, daß Sie zum Schluß Angst vor dem Bett bekommen. Liegen Sie häufiger stundenlang schlaflos im Bett, verbinden Sie zwangsläufig unangenehme Gefühle mit der Ruhestätte. Wenn Sie also innerhalb einer vernünftigen Zeit (z.B. 20 Minuten) nicht einschlafen können, dann stehen Sie wieder auf.


Bewegung am Tag

Schlafmangel am Abend hängt natürlich auch damit zusammen, wie Sie Ihren Tag verbracht haben. Nichts fördert die Nachtruhe so, wie körperliche Betätigung am Tage. Mit täglichem Sport haben Sie also gleich einen mehrfachen Vorteil! Allerdings sollte zwischen dem Sport und dem zu Bett gehen mindestens vier Stunden Abstand liegen. Auch Sauna oder warme Bäder haben eine förderliche Wirkung. Allerdings brauchen Sie etwas Geduld. Sie müssen schon ein paar Wochen regelmäßig Sport betreiben, bis Sie die positive Wirkung spüren!


Richtiges Essen

Zu viel oder zu spät kann den Schlaf behindern

Schweres Essen vor dem Zubettgehen ist ebenfalls ein probates Mittel, um lange wach zu bleiben. Denken Sie daran, zwischen dem Abendessen und dem Schlaf einige Stunden Abstand einzuhalten. Wie lange diese Zeit ist, hängt von der Art ihrer letzten Mahlzeit ab. Drei Stunden ist eine gute Daumenregel. Noch ein Tipp zum Abendessen: Komplexe Kohlenhydrate, also z.B. Vollkornbrot, Kartoffeln oder Vollkornnudeln fördern die Serotoninfreisetzung. Danach schläft es sich ruhiger als nach Wurst oder Fleisch.


Kein nächtliches Problemlösen

Nachts um 3 Uhr ist die beste Zeit, um erfolgreich zu Grübeln! Zu keinem Moment des Tages erscheinen die Schwierigkeiten größer und unlösbarer. Gleichzeitig sind Sie dann kaum in der Lage, eingebildete oder reale Probleme tatsächlich zu lösen. Ersparen Sie sich daher dieses sinnlose Brüten! Denken Sie bewusst an Angenehmes oder Nebensächliches, das Sie emotional nicht in Anspruch nimmt. Wenn das nicht gelingt, dann stehen Sie auf.

Enstpannungsübungen können in dieser Situation erfolgreich eingesetzt werden. Beispielsweise progressive Muskelentspannung (wir haben dazu eine CD) oder autogenes Training.


Kühles, ruhiges Schlafzimmer

Vor allem Männer über 50 schnarchen leider sehr häufig. Es tut der Liebe keinen Abbruch auch einmal getrennt zu schlafen.

Ihr Schlafzimmer sollte Ihren Schlummer wirklich fördern.

Ausreichend frische Luft, nicht zu hohe Temperatur, eine angenehm kuschelige Decke und eine adäquat weiche (weder hart noch „Hängematte“) Matratze sind gute Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf. Vielleicht stört Sie der ständige Blick auf den Wecker? Dann drehen Sie ihn um oder stellen ihn unter das Bett! Falls Ihr Schlafzimmer an einer lauten Straße liegt, überlegen Sie, ob vielleicht ein anderes Zimmer ruhiger gelegen ist.

 

Wenn Sie leicht aufwachen, kann es auch einmal am Partner liegen. Lautes Schnarchen ist ein Laster, unter dem vor allem die Zuhörer leiden müssen. Zögern Sie in einem solchen Fall nicht, auch einmal in einem anderen Raum zu schlafen, falls dies in Ihrer Wohnung machbar ist. Das hat nichts mit mangelnder Liebe oder Zuneigung zu tun. Getrenntes Schlafen ist für manche Beziehung überaus segensreich.


Schlummertrunk?

Alkohol wird meist schlecht vertragen!

Eine der beliebtesten Schlafhilfen ist der Alkohol.

So ein Schlummertrunk am Abend fördert tatsächlich das Einschlafen. Leider ist Alkohol medizinisch betrachtet ein miserables Schlafmittel. Hierbei geht es nicht um mögliche Leberschäden. Es geht um seine Wirkung auf unser Bewusstsein. Alkohol hat eine zweiphasige Wirkung: In niedriger Konzentration wirkt er anregend und erst in höherer Dosierung dann beruhigend. Diese Tatsache wird Ihnen sicherlich nicht neu sein. Wenig bekannt ist aber, dass die gleichen Phasen auch beim Abbau des Alkohols auftreten. Wenn der Alkoholspiegel also im Laufe der Nacht sinkt, kommen Sie erneut in das muntere Stadium. Am frühen Morgen liegen Sie dann wach und wundern sich, warum Sie nicht wieder einschlafen können.

Zigaretten sind nicht nur ungesund, sie stören

leider auch den Schlaf. Wenn Sie also schon immer vorhatten, damit aufzuhören, dann dürfen Sie sich über einen zusätzlichen Vorteil freuen.


Schlafen im Biorhythmus

Unser innerer Rhythmus unterliegt einem 90-minütigen Rhythmus. Auch der Schlaf verläuft in diesen Perioden. Falls Sie also nicht einschlafen können, kann es daran liegen, dass Sie gerade in einer „Wach-Phase“ sind. Umgekehrt kann es sein, dass Ihr Wecker ausgerechnet immer in eine Tiefschlafphase hineinklingelt. Verändern Sie daher versuchsweise die Einschlafzeiten oder stellen Sie den Wecker eine halbe Stunde früher oder später.