Header


Suche

 

Vier Stufen

Die folgenden Rezepte sind in vier Stufe gegliedert. Vor allem die erste Stufe dient zur Ausheilung dann steigert sich die Belastung und führt zu einer sehr gesunden und langfristig empfehlenswerten Ernährungsweise.

Ist der Verdauungstrakt gereizt, empfehle ich für jede Stufe zwei Wochen einzuplanen. Nach sechs Wochen erreicht man dann die letzte Stufe. Man kann diese Zeit jedoch auch variieren. Sowohl kürzere Zeiträume, z.B. jeweils eine Woche bei geringen Störungen, als auch längere Phasen sind denkbar. Angenommen, man möchte viel Gewicht reduzieren, empfiehlt es sich auf der ersten Stufen drei oder mehr Wochen zu verweilen.


Ausheilung von Magen und Darm

Gemüse dient in dieser Stufe nur als Basis für die Brühe. Öl nur alle, die keine Pfunde verlieren wollen

Ziel dieser Ernährungsphase ist den Magen-Darm-Trakt zu entlasten und auszuheilen. Dazu soll für etwa zwei Wochen ausschließlich gekochtes Getreide, Reis und Kartoffeln gegessen werden. Suppen werden am besten vertragen. Natürlich ist so eine Einschränkung ganz leicht. Um diese Phase trotzdem kulinarisch attraktiv zu gestalten, dienen die folgenden Rezeptvorschläge. Natürlich kann man sie nach eigenen Vorstellungen variieren. Man sollte jedoch das Grundprinzip erhalten bleiben: lediglich gekochte Nahrung, kein Obst, kein Gemüse, keine Säfte, kein Fleisch und nichts Süßes!

 

Diese kalorienarme Nahrung ist sehr leicht verdaulich und führt ganz automatisch zu einem Gewichtsverlust, der fast immer erwünscht ist.

Typische Begleiteffekte sind daher ähnlich wie beim Fasten. Vor allem ist dies ein Rückgang des Blutdruckes, ggf. Schwindel, ungewohnter Geschmack im Mund, und leichte Schwäche. Überraschender Weise kann die Nahrung anfänglich zur Verstopfung führen, obwohl sie sehr reichlich Fasern enthalten. Durch das Kochen der Fasern entfalten diese ihre anregende Wirkung auf den Dickdarm noch nicht ausreichend. Dies wäre auch in diesem Stadium zu früh. Wenn die Verstopfung sehr ausgeprägt ist, kann man zusätzlich Lein- oder Flohsamen oder auch Haferkleie mit viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

 

Positiv fällt meist nach kurzer Zeit eine Verbesserung des Schlafes, eine größere Ruhe im Bauchraum und ein Nachlassen von Übelkeit, Sodbrennen und Blähungen auf. Manchmal muss man in den ersten Wochen sehr viel Wasser lassen und die Ödeme (Wassereinlagerungen) lassen nach.

 

Doch auch wenn man zu Ödemen neigt, sollte man reichlich trinken. Faustregel: Der Urin sollte möglichst wasserklar sein! Als Getränk dient vor allem Wasser, z.B. als Leitungswasser, Mineralwasser, oder verschiedenen Tees. Wenn man Kaffee gewohnt ist, darf man nicht plötzlich darauf verzichten, da es sonst zum einem Koffein-Entzugskopfschmerz kommt. Fruchtsäfte, Limonaden und Alkohol sollte man in den ersten 6 Wochen nicht zu sich nehmen. Das Gleiche gilt für Süßigkeiten und Zwischenmahlzeiten. Die Nahrung ist sehr einfach. Wie erwähnt, steht weder Salat noch Obst auf dem Speiseplan. Gemüse liefert lediglich die Geschmacksgrundlage für den Suppe, wird aber nicht selbst verspeist. Aber keine Sorge, von allem werden Sie später noch sehr viel in den Rezepte finden!

 

Manche Menschen leiden anfänglich unter Heißhungerattacken und Schwächegefühlen. Gegen beides helfen Bittertees recht gut. Trinken Sie bei solchen Krisen einen Tasse Vermut-, Tausendgüldenkraut- oder Fencheltee. Wenn es ganz schlimm kommt, kann man eine Reiswaffel essen, die sich auch gut mit nehmen lässt.

Kann man mit so einer Nahrung zur Arbeit gehen? Für körperliche Schwerarbeit ist solch eine Kost nicht unbedingt ideal! Da ist es günstig, den Anfang in den Urlaub zu legen. Leichtere Belastungen oder Bürotätigkeiten kann jedoch trotz der Nahrungsumstellung vollbringen. Im Gegenteil, viele meiner Patienten sind über die Ablenkung durch die Arbeit recht dankbar, da sie so nicht den ganzen Tag sich geistig mit dem Essen beschäftigen.

 

Wenn man sich in dieser Zeit mehr bewegt, fällt die Umstellung leichter. Spazieren gehen, Fahrrad fahren, Schwimmen, es gibt viele Möglichkeiten, dem Körper etwas Gutes zu tun. Vor allem, wenn Sie Gelüste auf Süßes und Herzhaftes plagen, ist Bewegung ein guter Rat!

 

Getreide ist für viele Menschen eine ungewohnte Kost. Es sättigt stark, enthält viele Faser und Vitamine der B-Gruppe. Besonders für die Gewichtsreduktion ist Getreide sehr geeignet. Ein oder zwei Mahlzeiten sollten daher Getreide enthalten.

Wenn man länger als ein bis zwei Wochen auf der erste Stufe verweilen, empfiehlt es sich ein Multivitamin-Präparat einzunehmen. Sprechen Sie sich im Zweifelsfall immer mit Ihrem Arzt ab!

 

Jetzt wünsche ich gutes Gelingen und guten Appetit!


Hafergrütze

Hafergrütze

80 g Hafer, gemahlen

1/2 l Wasser

1/2 Vanilleschote

1 Prise Salz

1/2 Teel. Zimt

Saft einer 1/2 Zitrone

1 Tabl. Süßstoff

 

Hafer in Wasser, mit Salz und Vanilleschote ca.10 Min. gar kochen.

Zitronensaft mit Süßstoff süßen und mit Zimt unter den Hafer geben.

Hafergrütze ist in vielen Ländern der Welt das traditionelle Frühstück.


Buchweizengrütze

Gehen Sie wie bei der Hafergrütze vor, ersetzen Sie nur den Hafer durch Buchweizen. Am Anfang empfiehlt es sich den Hafer und Buchweizen nur gemahlen zu kochen. Er ist, wie jedes gemahlene Getreide, leichter verdaulich.


Indische Reissuppe

80 g 7 Kornreismischung

500 ml Gemüsebrühe

1 Zwiebel

1 Gewürznelke

1 Lorbeerblatt

1 kleine Zimtstange

1 Messerspitze Safran

1 Kps. Kardamon

Saft einer halben Zitrone

 

Safran in einer Schüssel mit 2 Eßl. heißem Wasser übergießen und weichen lassen

Reis, Zwiebel, Zimt, Gewürznelke, Kardamon und das Lorbeerblatt in der Gemüsebrühe in ca.15 Minuten gar kochen. (s. Angabe auf Packung )

Safran mit dem Einweichwasser zu der Suppe geben und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Zwiebel entfernen.

 

Mehr Rezepte