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Starke Überschneidungen

Erschöpfung ist ein sehr häufiges Symptom, findet man eine andere Ursache z.B. Virusinfekte, darf die Diagnose CFS nicht gestellt werden.

20% der Bevölkerung leidet an Erschöpfung. Daher ist es wichtig, diese große Gruppe von Menschen genau zu untersuchen, um die wesentliche kleinere Gruppe von CFS-Patienten genau abzugrenzen.

 

CFS ist ein Krankheitsbild mit großen Überlappungsbereichen zu anderen Symptomatiken. Beispielsweise bestehen große Ähnlichkeiten zum Fibromyalgie Syndrom (manchen Menschen behaupten, sie seien allenfalls graduell verschieden), Reizdarm, MCS (multiple chemische Sensibilität), Somatiisierungsstörungen und Erschöpfungszuständen aus anderen organischen Gründen, zu Virusinfekten, Mangelerkrankungen u.a.m.

 

Leidet jemand an einer erkennbaren Depression oder Angststörung bzw. an einer Erschöpfung, die sich aus einer anderen Erkrankung (z.B. Infektion, Tumor, Mangelerkrankung) begründet, darf die Diagnose nicht gestellt werden.

 

Wichtige Krankheiten, die ausgeschlossen werden sollten sind:

 

• Hormonelle Störungen, Autoimmunerkrankungen, Infekte, Krebs

• Erschöpfung nach einer Entzündung des Gehirns oder der Hirnhäute (Encezphalitis, Meningitis)

• Vorübergehende Erschöpfung auch nach Virusinfekten

• Schlafstörungen (z.B. Apnoe)

• Schwere Persönlichkeitsstörungen

• Psychosen

• Nebenwirkungen von Medikamenten


Häufikgeit

Menschen im mittleren Lebensalter sind häufiger betroffen

CFS trifft wahrscheinlich etwas weniger als 1% der Bevölkerung. Die Krankheit beginnt selten vor dem 15. und selten jenseits des 60. Lebensjahres. Frauen sind häufiger als Männer betroffen, jedoch nicht so viel häufiger wie beim Fibromyalgie Syndrom.

 

Hier wie dort gibt es keinen klaren Unterschied der sozialen Schicht.