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Einsatzbereiche

Aktuell wird AlterG hauptsächlich in folgenden Bereichen eingesetzt.

  • Rehabilitation nach Gelenkerkrankungen (Sprunggelenk, Knie, Hüfte)
  • Rehabilitation nach Reizungen oder Entzündungen von Bändern (z.B. Achillessehne)
  • Rehabilitation nach Meniskusverletzungen
  • Rehabilitation nach Endoprothesen-Operation (künstliches Knie- oder Hüftgelenke)
  • Gehtraining bei neurologischen Erkrankungen
  • Gehtraining bei Arthrosen
  • Zur Stärkung von Muskelkraft und Ausdauer (z.B. nach Erkrankungen, bei älteren Patienten, bei chronischen Schmerzen)
  • Zur Gewichtsreduktion (z.B. bei übergewichtigen Patienten, die sonst kaum längere Strecken gehen könnten)
  • Zur Verbesserung der Koordination (z.B. bei Patienten, die bei normaler Schwerkraft nicht frei gehen könnten)
  • Zur Steigerung der Leistungsfähigkeit (z.B. um langsam zur größeren Geschwindigkeit beim Gehen oder Joggen zu gelangen)

Schmerzen, Schwellungen, Schwergewichtigkeit

In unserer Praxisklinik wird erstmals AlterG zum Training bei Lipödemen und Lymphödemen eingesetzt. Bei diesen Erkrankungen kommt es beim Walken oder Joggen zu einer Zunahme der Schwellungen, Schweregefühle und Schmerzen. Daher wird bei dieser Erkrankung ein zweite Eigenschaft des AlterG eingesetzt: der erhöhte Luftdruck, der auf die Beine einwirkt. Ähnlich wie beim Aqua-Jogging wirkt die Kompression dem Anschwellen der Beine entgegen. Der Effekt kann durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen zusätzlich gesteigert werden.

Von großer Bedeutung ist für uns der Einsatz bei chronischen Schmerzerkrankungen, insbesondere Fibromyalgie. Für diese Patienten ist es nun möglich, schmerzfrei über längere Strecken gehen oder gar schnell joggen zu können.

Auch übergewichtige Patienten können auf dem Gerät ein aerobes Training zur Unterstützung der Gewichtsreduktion absolvieren, das die Gelenke schont und Verletzungen vorbeugt.


Verlernen von Schmerz und Koordinationsstörungen

Das Walken/Joggen fast ohne Gewicht macht nicht nur Spaß. Die neu gewonnene Beweglichkeit bewirkt auch eine Verbesserung der Selbstwahrnehmung (med. Propriozeption) und der Koordination. Das ist vor allem für Menschen wichtig, die über längere Zeit eine Schonhaltung eingenommen haben.

Durch das Gehen oder Joggen Schmerz- und Schwerelosigkeit lernt der Körper die gesunden, normalen Bewegungsmuster wieder zu aktivieren. Ohne die störenden Pfunde kann so in einer geschützten Umgebung der Schmerz und die Bewegungsstörungen "verlernt" werden. 

Am Anfang wird so eine freie und leichte Bewegung nur bei starker Gewichtsentlastung möglich sein. Im Verlauf des Trainings lässt sich dann das Gewicht in 1%-Schritten erhöhen. Ziel ist die normale Beweglichkeit mit dem vollen Gewicht.