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Intensiver Beginn

Wenn irgendwie möglich, versuchen wir anfänglich möglichst intensiv zu behandeln. Das bedeutet in den ersten zwei oder drei Wochen so häufig wie möglich, z.B. zwei Wochen täglich oder so gut wie täglich. Sofern es Ihnen möglich ist, ambulant zu uns zu kommen, dauert die Behandlung meist einen halben Tag. Da die Ernährungsumstellung Teil der Therapie ist, können Sie auch bei uns „diätgerecht“ essen.

Bei diesem ersten Therapieabschnitt behandeln wir möglichst Montags-Sonntags.

In der Folgezeit versuchen wir die Therapieabstände möglichst zügig zu verlängern. Dies bedeutet (je nach Beschwerden)  weitere 3 Wochen 1-3 Behandlungen pro Woche, dann 1x/Woche und später noch seltener. Auf Ihre beruflichen oder familiären Verpflichtungen versuchen wir uns möglichst gut einzustellen. Daher behandeln wir auch samstags.

Falls Sie weiter entfernt wohnen und lieber bei uns wohnen, versuchen wir diese Zeit optimal zu nutzen. In einem Zeitraum von 2 bis 3 Wochen behandeln wir sowohl am  Vor- und Nachmittag. 


Video

Hier eine Einführung als Film 


Multimodale Therapie

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Während dieser Anfangsphase versuchen wir mit unterschiedlichen Methoden, Schmerzen, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden,  Wassereinlagerungen aber auch Ängste zu lindern und die Leistungsfähigkeit wieder zu erhöhen. Dabei zielen die unterschiedlichen Verfahren letztlich auf die Anhebung der Reizschwelle, die bei FMS ganz allgemein gesenkt ist. 


Umgang mit Rückfällen

Unser Ziel ist es, Sie in die Lage zu versetzen, mit den Beschwerden möglichst gut alleine zurechtzukommen.

Rückfälle sind normal, sie sind keine Katastrophe sondern gehören zum Leben dazu. Wenn es kalt und feucht wird, wenn Sie sich körperlich oder seelisch überfordert fühlen, wenn Sie nicht geschlafen haben oder Sie mehr unter Angst leiden, dann nehmen die Beschwerden zu.

Doch wir möchten Ihnen zeigen, wie Sie genau dies überwinden können! Dann verlieren die Rückfälle ihre Schrecken. 


Nachhaltige Therapie

Anfänglich kann es gut sein, dass Sie es schätzen,  wenn Sie in gewissen Abständen bei uns weiter behandelt zu werden. Gerade bei funktionellen Störungen ist es wichtig, die positive Erfahrung aufzufrischen. 

Langfristig möchten wir Ihnen jedoch ermöglichen, möglichst gut alleine mit den Beschwerden umzugehen. Vielleicht gelingt Ihnen dies mit der Hilfe Ihres Hausarztes und eines Physiotherapeuten, vielleicht sogar jemand, der bei uns eine Weiterbildung absolviert hat. 


Selbsthilfe

Ein ganz wichtiger Bereich ist dabei die Selbsthilfe. Sowohl die zuhause, als auch die Selbsthilfevereine. Wir arbeiten intensiv mit diesen zusammen, insbesondere mit der Rheumaliga Baden-Württemberg, für die wir z.B. einen Selbsthilfe-Film gedreht haben.