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Intermittierende apparative Kompression

Apparative Kompression

Sehr viele Fibromyalgie Patienten (besonders Frauen) leiden unter einer schmerzhaften Schwellung der Beine. Dort ist Teils Flüssigkeit (Lymphödem), teils vermehrt auch Fett (Lipödem) spannungsvoll eingelagert. Dies erhöht die Beschwerden – vor allem nach längerem Stehen oder Gehen.

Gegen diese Beschwerden setzten wir mit viel Erfolg eine Kompression von außen ein. Dabei legt man sich in eine Art überdimensionale Hose, die mit 24 Luftkammern umgeben ist.

Von den Füßen beginnend werden die Luftkammern in einem bestimmten Rhythmus auf- und abgeblasen und so das Ödem aus den Beinen sanft ausmassiert.

Für viele Patienten ausgesprochen befreiend, wenn Sie unmittelbar nach einer 30-Minuten Anwendung bereits unmittelbar viel Wasser verlieren. 



Indikationen

Laut der offiziellen Leitlinien ist das Verfahren bei folgenden Erkrankungen angebracht (indiziert):

• Thromboseprophylaxe

• venöse bedingte Ödeme (z.B. Krampfadern)

• posttraumatische Ödeme (nach Verletzungen)

• Ulcus cruris venosum (offenes Bein)

• Stauungszustände infolge Immobilitäten (Gelenkbedingtes Stauungssyndrom, Lähmungen und Teilparesen der Extremität)

• primäre Lymphödeme zusätzlich zur komplexen physikalischen Entstauungstherapie

• sekundäre Lymphödeme ohne proximale Sperre zusätzlich zur komplexen physikalischen Entstauungstherapie

• Lipödeme (Fettödem)

• Dependency-Syndrom

• arterielle Verschlusskrankheit mit Ödem unter strenger Kontrolle