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In Heidelberg kam es zu einem ersten interdisziplinären Treffen von ausgewiesenen Fachleuten auf dem Gebiet der Begutachtung bei Fibromyalgie.
Rechtsanwälte, Sozialrichter, Verbandvertreter, medizinsche Gutachter, Vertreter der Rheuma-Liga, Ärzte und anderer suchen nach gangbaren Wegen, um das Grunddilemma jeder Beurteilung der Fibromyalgie zu lösen: erhebliches Leiden ohne Befund. |
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Ergebnisse:
Ein Kriterien-Katalog wird erarbeitet, der Gutachtern zur Verfügung gestellt wird. Hierbei werden die wichtigsten Fakten (Anamnese, bisherige Behandlungen, Schmerzen, Medikamenten-Einnahme, wirkungslose Behandlungen, Leistungsfähigkeit im Alltag, Testergebnisse, körperlicher Befund usw.) festgehalten und jeweils in einem Puntwert bewertet. Die Summe der Punkte ergibt dann einen Hinweis auf das Schwerbild der Erkrankung.
Gleichzeitig ist geplant, diese Fakten in einem psycho-somatischen zweidimensionalen Schema darzustellen und so Anhalte für die analoge Bewertung (GdB) zu erhalten: mit welcher Erkrankung kann im Einzelfall die Fibromyalgie verglichen werden: z.B. Migräne, Depression, Trigeminus-Neuralgie, Reizdarm usw.
Gleichzeitig wird dieses Verfahren vielfältig dargestellt. In Fachartikeln, bei Kongressen, vor Tagungen von Richtern, Betroffenen, Verbänden bis hin zur politischen Gremien.
Wir sind uns bewußt, daß dies keine kleine Aufgabe ist, wollen jedoch noch in diesem Jahr ein zweites Treffen veranstalten und erste Ergebnisse präsentieren. |
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