Eine Umstellung der Ernährung ist die wichtigste Selbsthilemaßnahme bei Fibromyalgie! Hier die Grundsätze

Die meisten Fibromyalgie-Kranke leiden an Beschwerden im Magen-Darm-Trakt: Aufstoßen, Völlegefühl, Sodbrennen, Darmgeräusche, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Ob dies Ursache oder Folge der Erkrankung ist, sei dahingestellt und ist letztendlich auch nicht von Bedeutung. Wichtig dagegen ist es, diese Beschwerden erfolgreich zu behandeln.

Ganz im Vordergrund steht aus meiner Sicht eine richtige Ernährungsweise. Ich möchte Ihnen allerdings keine neue "Wunderdiät" oder "Fibromyalgie-Diät" anpreisen. Es geht darum, den Verdauungskanal mit einer Kost zu ernähren, die für ihn bekömmlich ist. Für uns Menschen bedeutet dies, Nahrungsmittel zu verwenden, auf die wir uns im Laufe der Entwicklungsgeschichte optimal anpassen konnten.

Dabei handelt es sich nicht um Hamburger, Sachertorte oder Cola-Getränke, sondern um alle Lebensmittel, die unverändert in der Natur vorkommen: Eine rohe, grobe, vorwiegend vegetarische Kost. Doch keine Sorge, Sie müssen jetzt nicht zur Neanderthaler-Küche zurückkehren. Es reicht völlig aus, eine ungefähre Annäherung an die Urkost anzustreben.

Wenn Sie also viel Gemüse, Salat und Vollkornprodukte zu sich nehmen und dabei gleichzeitig Fleisch, Fettes und Süßes meiden, dann sind Sie bereits auf dem richtigen Weg.

Welches sind nun die wichtigsten Regeln für eine gesunde Ernährungsweise? Ich habe dies in einem anderen Buch bereits ausführlich dargestellt ("Krank im Schlaraffenland"). Hier die wichtigsten Tips:

  10 Regeln zur gesunden Ernährung

Details finden Sie in veschiedenenen Büchern.